Was ist ein HolzCluster?

Seit einigen Jahren findet das Clusterkonzept auch in der Forst- und Holzwirtschaft verstärkt Anwendung. Grundidee des Clusterkonzepts ist es, räumliche Konzentrationen einer Wirtschaftsbranche zu identifizieren und einen solchen Cluster bezüglich seiner Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit zu stärken.

Hierzu soll die Kommunikation und Kooperation von Unternehmen und unterstützenden Einrichtungen entlang der Produktions- und Wertschöpfungsketten um den Rohstoff und das Material Holz verbessert werden.

Das Clusterkonzept soll sich grundlegend auf tatsächliche räumliche Wirtschaftskonzentrationen beziehen. Häufig spielen aber Verwaltungsgrenzen eine Rolle. Das Clusterkonzept wird auf der regionalen Ebene, für Bundesländer, auf Bundesebene und international angewendet.

Im Rahmen einer Clusterpolitik können günstige Rahmenbedingungen für die Entwicklung von bedeutenden Wirtschaftsclustern geschaffen werden.

Clustermanagement kann vielfältige Maßnahmen beinhalten wie z. B. den Betrieb einer Koordinationsstelle für die Branche, das Angebot einer gemeinsamen Marketingplattform, die Erstellung von Marketingmaterialien wie Broschüren, die Durchführung von Marketingmaßnahmen wie die gemeinsame Beteiligung an Messen und Veranstaltungen sowie die Kooperation mit Forschungs- und Bildungseinrichtungen.

Inzwischen finden sich in Deutschland in den meisten Bundesländern mit einer bedeutenden Forst- und Holzwirtschaft Cluster- oder Netzwerkinitiativen.