Holzeinschlag

in der NRW-Eifel und deren Verwendung

Im NRW-Teil der Eifel beläuft sich der gesamte Holzeinschlag auf rund 600.000 Festmeter (fm) jährlich. Davon entfallen rund 75.000 fm als Brennholz, vorwiegend Laubholz, für die Region. Ebenfalls rund 75.000 fm beträgt der Einschlag an Laubstammholz und Laubindustrieholz: Das Laubstammholz wird nur zu einem geringen Teil von Sägewerken in der Region verarbeitet. Der Rest geht in andere Regionen oder wird exportiert. Ein Mehrwert durch eine weitere Veredelung oder Verarbeitung ergibt sich für die Eifel in vielen Fällen nicht.

Anders stellt sich der Einschlag beim Nadelholz dar. Er summiert sich auf circa 450.000 fm jährlich; davon rund 350.000 fm Nadelstammholz, das in hiesigen Sägewerken verarbeitet wird. Davon profitiert die Holzwirtschaft. Eine Veredelung des Nadelschnittholzes in der Region bleibt jedoch weitgehend aus, so dass auch hier so gut wie keine Wertschöpfung zu verzeichnen ist. Für das restliche, hier geschlagene Industrieholz (Nadelholz) finden sich in der Eifel keine Verarbeitungskapazitäten – damit ergibt sich auch keine Wertschöpfung für die hiesige Holzindustrie. Hier versucht das HolzCluster.Eifel Mittel und Wege zu finden, aus diesem Holz mehr Kapital zu schlagen. Entweder in der stofflichen Nutzung oder in einer effizienten energetischen Verwendung. Ähnliches gelte auch für das Papier- und Spanholz.

Das Ziel des HolzClusters ist, die Produktinnovationen und Wertschöpfungsketten in der Eifel zu verbessern, da die Forst- und Holzwirtschaft eine wichtige Rolle in der gesamten wirtschaftlichen Entwicklung der Region spiele.